Haus der Hoffnung-Hilfe für Nepal e.V.

Ein Verein in Katmandu zugunsten bedürftiger Kinder

„Haus der Hoffnung Hilfe für Nepal e.V „ wurde 1998 als  Privatinitiative von Ellen Dietrich    ins Leben gerufen zur Unterstützung eines französischen Vereins, der in Nepal ein Waisenhaus unterhielt.   2002 startete der deutsche Verein  in Katmandu ein eigenes Projekt , das inzwischen mehr als 80 Kinder und Jugendliche zwischen drei und 21 Jahren umfasst, die Voll- oder Halbwaisen sind bzw. aus bitterarmen Familien stammen.  Diese werden nach dem Grad ihrer Bedürftigkeit von den einheimischen Betreuern ausgewählt und kommen aus ganz Nepal.  

Die Kinder leben größtenteils in zwei vom Verein angemieteten Häusern in Katmandu in familienähnlichen Strukturen - einem verlässlichen Zuhause - liebevoll betreut von einer einheimischen Familie, damit sowohl das weibliche als auch das männliche Element in der Erziehung zum Tragen kommt. Sie werden bis zum Abschluss einer Berufsausbildung oder - bei entsprechender Begabung eines Studiums vom Verein unterstützt.

Neben der schulischen Förderung legt der Verein größten Wert auf eine ganzheitliche Bildung, das Entdecken und Entfalten besonderer Talente, die Freisetzung schöpferischer Kräfte, kurz gesagt, eine Stärkung der Persönlichkeit der Kinder, damit sie sich später auch unter schwierigen Verhältnissen behaupten können.  Daher wird in der Freizeit gespielt, gemalt, gesungen, musiziert und Sport getrieben. Es werden kleinere Theaterstücke,  traditionelle Tänze sowie Zirkusakrobatik einstudiert und zur Aufführung gebracht.

Die Hindufeste und das nepalesische Neujahrsfest (im April) feiern Kinder, Betreuer und ausländische Gäste, sofern anwesend, gemeinsam. Die ausländischen Gäste vermitteln ihrerseits den Sinn christlicher Feste wie Weihnachten und Ostern. Das gemeinsame Feiern fördert das gegenseitige Verständnis und die Toleranz gegenüber anderen Kulturen und Religionen.

Die jederzeit willkommenen Praktikantinnen und Praktikanten aus Deutschland sind den Kindern bei den Hausaufgaben vor allem beim Erlernen der englischen Sprache behilflich,  und bringen sich in der Freizeit mit ihrer jeweiligen Persönlichkeit, ihren besonderen Interessen und Talenten ein.  

Alle Mitarbeiter des deutschen Vereins arbeiten ausschließlich ehrenamtlich. Der Vorstand besucht das Projekt ein- bis zweimal im Jahr, wobei die Reisekosten privat getragen werden. Ansonsten wird per E-Mail mit den Verantwortlichen vor Ort enger Kontakt gehalten. Das Projekt wird durch Patenschaften ( € 30 im Monat ) und freie Spenden finanziert. In Deutschland fallen lediglich Bankgebühren, sowie Kosten für Druck und Versand der Rundbriefe an, die so weit wie möglich über die Mitgliedsbeiträge (€ 15 pro Jahr) bestritten werden .

Aufgrund der rapide steigenden Lebenshaltungskosten bedürfen immer mehr Kinder und Jugendliche der Unterstützung durch den Verein, der deshalb sein sogenanntes Externenprogramm stark erweitert hat. Bei diesem Programm übernimmt der Verein die Schul- bzw. Studiengebühren oder Ausbildungskosten von 22 Kindern und Jugendlichen, die ohne diese Hilfe entweder Analphabeten blieben oder den betreffenden Ausbildungsabschnitt nicht beenden könnten. Auch hier bietet der Verein ab sofort Patenschaften  über € 20 im Monat an. Einige dieser Kinder wünschen sich auch persönliche Paten, mit denen sie gelegentlich Briefe austauschen können.  

Neue Spender und Mitglieder sind willkommen. Sie können uns unterstützen mit einer Patenschaft, einer regelmäßigen oder einmaligen Spende in beliebiger Höhe, einer Anlass-Spende ( Hochzeit, Geburt, Geburtstag, Jubiläum, Trauerfall).